Vom Kommando bis zur Gründungsgeschichte.

Hier findest du nähere Informationen zur Hierarchie in unserer Feuerwehr.

Kommando

Die Führung der Feuerwehr Haiming bildet sich aus dem Kommando und dem Ausschuss. Gemeinsam werden sämtliche Angelegenheiten, welche die Führung der Feuerwehr anbelangen - wie zB die Bestellung der Dienstposten, Anschaffungen und vieles mehr - geregelt und beschlossen. Hier die Mitglieder vom Kommando der Feuerwehr Haiming:

OBI Wolfgang Pfausler
Kommandant
BI Werner Kopp
Kommandant Stellvertreter
HBI Michael Perwög
Schriftführer
HV Martin Hairer
Kassier

Ausschuss

Der Ausschuss der Feuerwehr Haiming besteht aus dem Kommando und folgenden weiteren Mitgliedern:

OBM Stefan Flunger
Zugskommandant
BM Gernot Westreicher
Zugs- und Gruppenkommandant
BM Patrick Gruber
Zugs- und Gruppenkommandant
HBM Walter Pfausler
Gruppenkommandant - Reserve
HLM Thomas Hairer
Gruppenkommandant
OLM Simon Wegleiter
Gruppenkommandant, Öffentlichkeitsarbeit
OLM Julian Urbanz
Gruppenkommandant
LM Matej Kossar
Atemschutzbeauftragter
LM Fabian Nagele
Gerätewart
OFM Benjamin Leitner
Kantineur
LM Christof Zoller
Obermaschinist

Mannschaft

Die Mannschaft der Feuerwehr wird in Aktive, Reservisten und Jugend bzw. Ausbildung unterteilt. Mit vollendetem 16. Lebensjahr zählt ein Mitglied zu den Aktiven. Ab dem vollendeten 65. Lebensjahr wechselt ein Feuerwehrmitglied vom Aktivstand in die Reserve. 

Nach Wunsch können Mitglieder aber auch bereits früher in den Reservestand eintreten.

Beim dargestellten Foto handelt es sich um unser letztes Mannschaftsfoto aus dem Jahr 2019:

Von links 

1. Reihe: Bruno Raffl, Fritz Föger, Michael Perwög, Werner Kopp, Traudi Heidinger, Josef Leitner, Beate Höpperger, Wolfgang Pfausler, Martin Hairer, Manfred Neururer, Toni Kapeller

2. Reihe: Hubert Schaber, Josef Fürutter, Werner Raffl, Josef Perwög, Günther Hörhager, Josef Kapeller, Josef Ripfl, Johann Hairer, Johann Zoller, Rudolf Raffl, Gernot Westreicher

3. Reihe: Peter Haselwanter, Walter Pfausler, Franz Kneissl, Rudolf Stigger, Bernhard Haslwanter, Martin Haslwanter, Edi Köttner, Helmut Stigger, Manfred Golser, Johann Haslwanter, Reinhard Stigger

4. Reihe: Marcel Ambrosig, Thomas Rettenbacher, Mario Stigger, Gerhard Zoller, Patrick Ambrosig, Bernd Köll, Thomas Schöpf, Clemens Strigl, Helmuth Leitner, Sascha Kneissl, Andreas Nagele

5. Reihe: Franz Plattner, Patrick Gruber, Stefan Flunger, Matej Kossar, Christoph Föger, Alexandru Cine, Christof Zoller, Simon Wegleiter, Julian Urbanz, Joshua Stigger, David Urbanz, Matthias Stigger

6. Reihe: Daniel Kopp, Helmut Föger, Lukas Föger, Rene Stiegler, Benjamin Leitner, Markus Zoller, Mathias Köll, Sarah Hueber, Sophia Muglach, Robert Heidinger

7. Reihe: Marco Kopp, Florian Raffl, Lukas Auer, Thomas Hairer, Markus Auer, Andreas Raffl, Daniel Ladurner, Florian Glatz, Estella Raich

Foto: Die Fotografen, Charly Lair

Gründung & Chronik

Älteste schriftliche Aufzeichnung über die Feuerwehr Haiming
Dargestellt von Franz Götsch, H. Pfarrer Karl Bader und Feuerwehrschriftführer Herbert Zoller, mitgeteilt dem Chronisten Karl Hofer im Jahre 1979.

Die älteste schriftliche Aufzeichnung über einen Brand in Haiming liegt im Pfarrarchiv auf und ist lateinisch abgefasst vom damaligen Kuraten Michael Schaffenrath: Am 22. März 1761 suchte die aus Larchet stammende Magd des Anton Kneißl in den Morgenstunden mit einem Kienspan im Stadel einige verlorengegangene Kreuzer, welche sie auch fand. Es kam jedoch hierbei der Heustock in Brand.

Das Feuer breitete sich derart aus, dass 36 Objekte samt Widum niederbrannten. Durch diesen Brand wurden auch sämtliche Matrikenbücher vernichtet. Kurat Schaffenrath zog bis zum Wiederaufbau des Widums nach Magerbach und wohnte dort bei Ignacius Kapeller. Als derselbe im Jahre 1789 am 7. Mai starb, wurde ihm zum Dank für die Versorgung des Kuraten eine Jahresmesse gestiftet. Bedeutende Geldmittel zu diesem Aufbau stiftete das Stift Stams. In mühsamer Arbeit schuf der Kurat in der nächsten Zeit durch Hausbesuche die verlorengegangenen Matrikenaufzeichnungen mündlich zu erfahren und schrieb die neue Matrik nach mündlicher Überlieferung, welche zwecks Ausstellung von Dokumenten fortan Verwendung fand.

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Haiming
Aufzeichnungen über die Tradition der Freiwilligen Feuerwehr Haiming aufgrund teilweiser schriftlicher und mündlicher Überlieferungen. 

Leider wurden die ältesten schriftlichen Aufzeichnungen im Laufe der Zeit durch unbekannte Hände vernichtet, sodass uns heute nur noch lückenhafte schriftliche und mündliche Überlieferungen der ältesten Feuerwehrleute im Dorf zur Verfügung stehen.

Die Gründung unserer Feuerwehr erfolgte im Jahr 1884 und zwar mit einer Einteilung:

Der erste Kommandant war Johann Stocker vulgo „Baders“ Johann und zwar von der Gründung 1884 bis ca. 1895. Ihm folgte Alois Schilcher, „Schmied“. Dieser war von 1895 bis 1901 tätig. Ihm folgte Ferdinand Perwög bis 1905. Von 1905 bis 1907 kommandierte Georg Schilcher, Postmeiser. Diesen löste Josef Stigger, Altbürgermeister, im Jahre 1907 ab und führte die Freiwillige Feuerwehr bis 1913. Ab 1913 war Franz Josef Götsch, „Unterrainer“, Kommandant bis 1922. Während dessen Militärzeit führt die Freiwillige Feuerwehr Josef Stigger als Stellvertreter. Franz Josef Glitsch übergab 1922 das Kommando an Karl Stigger, „Jocheier“, welcher bis 1939 tatkräftig amtierte. Von 1939 bis ca. 1940 war Alois Raffl Kommandant. Diesen löste Franz Ripfl ab, dem auch die einmalige Aufgabe zufiel eine weibliche Gruppe auszubilden und Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung (Bombenschäden oder Bombardierung München) abzustellen. Franz Ripfl legte im Jahr 1945 sein Kommando nieder, worauf Franz Kapeller als Kommandant gewählt wurde. Franz Kapeller kommandierte bis 1961. 

Wenn wir nun wiederum auf das Gründungsjahr zurückkommen, so sei hier erwähnt, dass schon vor der ordentlichen Gründung der Feuerwehr Feuerwehrlöschgeräte in der Gemeinde Haiming vorhanden waren und zwar zwei so genannte Stoßspritzen mit den dazugehörigen Taucheimern. Von diesen Haiminger Stoßspritzen wissen unsere Alten zu berichten, da diese bei den Einsätzen, Großbrand in Imst und Wildermieming, die besten Geräte waren. Die Bedienung einer solchen Spritze erforderte auf einmal 20 Mann, also samt Ablöse 40 Mann. Eine dieser Stoßspritzen war in der Haiminger Interessentschaftsmühle verwahrt, die zweite im Feuerwehrmagazin, das bis zum Großbrand 1897 bei der Brückenwaage im Dorf stand.

Mannschaftsfoto 1963

Mannschaftsfoto 1990

Mannschaftsfoto 1999